InterContinental Life
Der „Tel Aviv Beach am Donaukanal“, mitten in Wien gelegen. © SHARE architects‘
Karibik an der Donau
Wien verwandelt sich im Sommer in eine fröhliche Strandmeile: Von Beach-Volleyball bis zu Fine Dining wird alles geboten.
Ein würdig dreinblickender Herr mit ausladendem Schnauzbart und Zwickerbrille hatte im Januar 1869 eine bahnbrechende Idee: „eine neue Art des Korrespondenzmittels der Post“. Dieses neue Korrespondenzmittel war – die Postkarte. Diesem findigen Universitätsdozenten namens Emanuel Herrmann zu Ehren benannte die österreichische Hauptstadt einen Park am Donaukanal nach ihm. Doch weder Emanuel Herrmann noch der Park kommen internationalen Besuchern Wiens in den Sinn, wenn der Name fällt. Vielmehr tut dies die „Strandbar Herrmann“. Die offene Bar am Donaukanal hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten Szenetreffs entwickelt. Das renommierte Reisemagazin „Condé Nast Traveller“ wählte die Strandbar mehrfach zu einem der 25 heißesten Clubs weltweit.
Zum Strand von Tel Aviv gelangt man von Wien aus bequem über die „Obere Donaustraße“. Der „Tel Aviv Beach am Donaukanal“ wurde im Jahr 2009 eröffnet. Eine pfiffige Idee israelischer Tourismus-Kreativer, die damit auf das hundertjährige Jubiläum der israelischen Metropole aufmerksam machen wollten. Ähnliche Projekte starteten parallel in New York, Paris und Kopenhagen. Das Nachtleben von Tel Aviv ist legendär, die Stadt am Mittelmeer gilt als Partyhochburg Israels und der Tel Aviv Beach an der Donau sollte dieses Lebensgefühl vermitteln. Ursprünglich hatte die israelische Botschaft das 1.500 Quadratmeter große Areal von der Stadt Wien gepachtet. Die aus Israel stammende erfolgreiche Wiener Szene-Gastronomin Haya Molcho, die am Wiener Naschmarkt ihr Restaurant „Neni“ betreibt, kaufte der Botschaft das Inventar ab und einigte sich mit der Stadt auf einen sechsjährigen Pachtvertrag. Das gastronomische Konzept ist ambitioniert: Die Speisen werden serviert und nicht, wie bei vielen anderen Clubs, über den Tresen verkauft – ein Fine-Dining-Strand. Der Blickfang des Tel Aviv Beach ist die rückwärtige Betonwand: Sie wurde in Azurblau gestrichen und zeigt die Silhouette der Skyline von Tel Aviv.
Ein Stück weiter, am Schwedenplatz, kann man die neue Schiffsanlegestelle des Twin City Liner, das sogenannte „Gate to Bratislava“ bewundern, ein Paradebeispiel moderner österreichischer Architektur. Mit Szenewirt Bernd Schlachers „Motto am Fluss“ entsteht hier derzeit eine einzigartige Gastronomielandschaft und Flaniermeile am Wasser.
Nur wenige Meter entfernt vom InterContinental Wien wird im wahrsten Sinn des Wortes „Sand in the City“ verteilt. Der gleichnamige Beachclub bietet auf 600 Quadratmetern Palmen, Strandmobiliar und Beach-Volleyballplätze. Drei Strandbars und zwölf Gastronomen servieren Snacks und Strandklassiker wie Steaks vom Grill. „Sand in the City“ ist seit vier Jahren eine Wiener Institution, im vergangenen Jahr kamen mehr als 300.000 Gäste.
Ein Beachclub macht natürlich dann besonders Freude, wenn das Wetter stimmt. Die Frage, wie der kommende Sommer werden wird, kann allerdings nur hochspekulativ beantwortet werden. Der Wiener Tourismusverband hat sich auf die Frage nach den Wetteraussichten eine genial formulierte Antwort einfallen lassen: „An den allermeisten Tagen des Jahres gleicht das Wetter den Bewohnern der Stadt: Es ist freundlich, mild und in jeder Hinsicht gemäßigt ...“
Beachclubs in Wien
- Strandbar Herrmann (www.strandbarherrmann.at)
- Tel Aviv Beach
- Badeschiff (www.badeschiff.at)
- Vienna City Beach Club (www.vcbc.at)
- Sand in the City (www.sandinthecity.at)
- Gänsehäufel (www.gaensehaeufel.at)
- 100 Tage Sommer (www.100tage.com)
InterContinental Wien Tel.: +43 (0)1 711 22 0
www.vienna.intercontinental.com